Prora

„Kraft durch Freude“ Seebad Prora

Von den Nazis zwischen 1936 und 1939 als Ferienanlage für 20.000 Personen errichtet, Architekt war Clemens Klotz. Aufgrund des Kriegsverlaufes wurde kurzfristig der fertiggestellte Gebäudeteil als Lazarett genutzt, zu der geplanten Nutzung als Ferienenanlage kam es nie. Während der DDR-Zeit  Ausbau als Stützpunkt der kasernierten Volkspolizei und NVA Kaserne. Nach der Wende unter Denkmalschutz gestellt und zu großen Teilen Leerstand. Durch private Initiativen entstanden einige Museums- und Dokumentationsprojekte. Der Verkauf an private Investoren scheiterte mehrfach. Erst ab 2012 erfolgen Verkauf und Ausbau. Aktuell ist ein Block als Jugendherberge ausgebaut, mehrere Abchnitte werden nun zu Ferienwohnungen umgebaut und verkauft.

Das monströse Projekt, das durch zwei unterschiedliche totalitäre Regime erichtet und genutzt wurde wird nun auf diesem Weg (s)einer Zweckbestimmung zugeführt.